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Bildungsprogramm

Wir bieten als Bildungsträger rund 70 Seminare pro Jahr zu den verschiedensten Themen rund um Arbeitnehmerfragen an – egal ob Arbeitsmobilität, Nachhaltigkeit oder demografischer Wandel. Dabei ist uns wichtig, dass der Fokus auf ganz Europa liegt. Unsere Bildungsaktivitäten finden daher in rund 30 verschiedenen Ländern in verschiedenen Sprachen statt.

Wir freuen uns, Ihnen unser Bildungsprogramm „Europäischer Sozialer Dialog“ 2026/2027 vorlegen zu können.

Europa steht mitten in einem tiefgreifenden wirtschaftlichen Umbruch. Die regelbasierte internationale Ordnung, auf der lange verlässliche multilaterale Zusammenarbeit beruhte, ist spürbar unter Druck geraten. Für Europa bedeutet dies mehr Unsicherheit in Handelsbeziehungen und Sicherheitsfragen – mit direkten Folgen für die Entwicklung der europäischen Wirtschaft, Beschäftigung und soziale Kohäsion.
Massiver Wettbewerbsdruck, industrielle Transformation, digitale Umbrüche, demografischer Wandel und Fachkräftemangel prägen zunehmend die Arbeitsmärkte. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, klimaneutral und innovativ zu wirtschaften, während Beschäftigte sichere Arbeitsplätze und faire Arbeitsbedingungen und gute Zukunftsperspektiven benötigen.
Die Europäische Union reagiert darauf unter anderem mit dem sogenannten Competitiveness Compass, der Stärkung strategischer Resilienz. Entscheidend ist dabei, dass wirtschaftliche Modernisierung und die Sicherung sozialer Errungenschaften Hand in Hand gehen!

Gerade jetzt kommt dem sozialen Dialog eine Schlüsselrolle zu. Eine vertrauensvolle Sozialpartnerschaft trägt maßgeblich dazu bei, Transformation gerecht zu gestalten.
Als Netzwerk von Arbeitnehmerorganisationen in ganz Europa setzt sich das Europäische Zentrum für Arbeitnehmerfragen mit seinen 70 Mitgliedern in 30 europäischen Ländern mittels Capacity Building dafür ein, den sozialen Dialog zu stärken. Christlich-soziale Werte sind unsere Richtschnur, daher machen wir uns dafür stark, dass der Mensch im Mittelpunkt wirtschaftlichen und politischen Handelns bleibt. Auf Grundlage der christlichen Soziallehre verstehen wir Arbeit nicht nur als ökonomischen Faktor, sondern als Grundlage von Würde, Teilhabe und sozialem Zusammenhalt.

Mit unserem Bildungsprogramm „Europäischer Sozialer Dialog 2026/27“ schaffen wir Räume für Weiterbildung, Austausch, Vernetzung und Entwicklung gemeinsamer Handlungsstrategien. Ziel ist es, Multiplikator:innen aus Gewerkschaften und anderen Arbeitnehmerorganisationen zu befähigen und fortzubilden, damit sie ihre Rolle im Sozialen Dialog bestmöglich ausfüllen können. Ein besonderes Augenmerk möchten wir dabei auf die Förderung junger Nachwuchskräfte legen.
Unser diesjähriges Bildungsprogramm legt vor allen Dingen einen Schwerpunkt auf folgende Themen: Wettbewerbsfähigkeit, Quality Jobs Roadmap, Clean Industrial Deal, Roadmap for Women’s Rights, Gen Z auf dem Arbeitsmarkt, Digitalisierung/KI. Wie immer werden wir als langjähriger Kampagnenpartner die aktuelle EU-OSHA-Kampagne aufgreifen und unser Sonderprojekt für die EU-Beitrittskandidatenländer fortführen.

Verbunden im gemeinsamen Ziel, den sozialen Dialog in Europa zu stärken und gute Arbeit für alle zu sichern, freuen wir uns auf Ihre Beteiligung.

Was Sie für Ihre Anmeldung wissen müssen

Die Arbeit von EZA dient Gewerkschaften und Arbeitnehmerorganisationen zur Information und Teilnahme am Sozialen Dialog in der europäischen Union. Besonderes Ziel der Arbeit von EZA ist es, dass die Ergebnisse und Empfehlungen der Veranstaltungen in der täglichen Arbeit der Teilnehmer:innen ihre Anwendung finden. Daher richten sich die Aktivitäten an Multiplikatoren:innen und Vertreter:in nen von Gewerkschaften und Arbeitnehmerorganisationen. Fragen zu den Teilnahmevoraussetzungen und Anmeldungen richten Sie bitte direkt an den jeweiligen Projektträger.


Bitte beachten Sie, dass sich Termine, Orte, und Formate verändern können. Aktuelle Informationen dazu finden Sie immer auf unserer EZA-Website und bei den Projektträgern.

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Digitalisierung und algorithmische Kontrolle der Arbeit und der Tarifverhandlungen: Ethik und bewährte Praktiken gegen Diskriminierung
Cantabria / ES
Wegbereiter für Gleichberechtigung: Ein Fahrplan für Frauenrechte auf dem europäischen Arbeitsmarkt
Málaga / ES
Würde kennt keine Grenzen: Christliche Perspektiven auf Arbeitsmigration
Herzogenrath / DE
Impulse zur Verbesserung des sozialen Dialogs in den EU-Beitrittsländern durch Verbesserung der Verhandlungskapazitäten und Stärkung der regionalen Zusammenarbeit
Sofia / BG
Verbesserung der Hygiene und Sicherheit am Arbeitsplatz, insbesondere für Beschäftigte in besonders gefährdeten Sektoren
(Azoren) / PT
Die Auswirkungen systemischer Veränderungen in den Bereichen Klima und Sicherheit auf den europäischen Arbeitsmarkt
Antwerpen / BE
Generation Z auf dem Arbeitsmarkt – Stärkung der Rolle der jüngeren Generation in Arbeitnehmerorganisationen
San Gwann / MT
Startseminar: Schwerpunkte des europäischen sozialen Dialogs
Luxemburg / LU
Die Rolle der Bildung bei der Integration von Arbeitsmigrant:innen – (Teil 2)
Lucca / IT oder Kanarische Inseln / ES
Gemeinsam im Zeitalter der KI: Sichere, faire und integrative Arbeitsplätze gewährleisten
Vilnius / LT