EZA MAGAZINE
EZA PODCAST

Seminarprogramm

Wir bieten als Bildungsträger über 70 Seminare pro Jahr zu den verschiedensten Themen rund um Arbeitnehmerfragen an – egal ob Arbeitsmobilität, Nachhaltigkeit oder demografischer Wandel. Dabei ist uns wichtig, dass der Fokus auf ganz Europa liegt. Unsere Bildungsaktivitäten finden daher in 30 verschiedenen Ländern statt. Die Übersicht:

Sorgfältige Prüfung der Menschenrechte (HRDD): Stärkung der Sozialpartner, der Arbeitnehmervertreter:innen und der Mitglieder der Betriebsräte, um die bevorstehende nationale und europäische HRDD-Gesetzgebung aktiv in den sozialen Dialog zu integrieren
Brüssel / BE
Ein inklusiverer Arbeitsmarkt durch sozialen Dialog und die Umsetzung der europäischen sozialen Säule der Rechte
Chişinău / MD
Arbeitsmobilität und soziale Sicherheit unter den Auswirkungen der Coronapandemie
Dublin / IE
8. Europäische Soziale Woche: “(R)EVOLUTION EUROPA” Arbeitswelt und sozialer Dialog der Zukunft
Lyon / FR
Gesunde Arbeitsplätze: Prävention von arbeitsbedingten Muskel- und Skeletterkrankungen (MSE) im Finanzsektor
Belgrad / RS
Grüner und digitaler Wandel - kommen alle mit an Bord?
Hunedoara / RO
Integration und Inklusion junger Menschen in den Arbeitsmarkt der Europäischen Union
Herzogenrath / DE
Arbeitnehmerorganisationen als Akteure der europäischen Antiinflationspolitik und als Innovationsmotor
Brüssel / BE

EZA-Bildungsprogramm 2022/23

Die Coronavirus-Pandemie hat unsere Arbeit im EZA-Sekretariat in Königswinter und die Arbeit unserer 70 Mitgliedzentren in 29 europäischen Ländern immer noch fest im Griff. Noch immer können – je nach Coronalage – viele Bildungsaktivitäten nicht in gewohnter und ersehnter Form in Präsenz stattfinden. Hybride und Online-Seminare sind inzwischen fast zur Gewohnheit geworden – dank der Flexibilität unserer Mitgliedzentren, die ihre Erfahrungen weiter vertieft und neue Techniken weiter auf ihre Bedürfnisse und die der Seminarteilnehmer:innen angepasst haben.

Im Bildungsjahr 2022/2023 stehen wir erneut vor der besonderen Herausforderung, dass immer noch nicht abzusehen ist, wie lange uns das Coronavirus noch begleiten wird. Erneut hoffen wir darauf, viele Seminare als Präsenzveranstaltungen durchführen zu können, da wir dies nach wie vor in vielen Fällen für die beste Form des Austausches halten. Die Erfahrung aus dem vergangenen Bildungsjahr hat gezeigt, dass Online-Formate weiter mitgedacht und geplant werden müssen. EZA und seine Mitgliedzentren sind durch die Erfahrungen der vergangenen Jahre gewappnet.

Auch thematisch spielt das Coronavirus immer noch eine große Rolle. Sechs Projekte des vorliegenden Bildungsprogramms befassen sich mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Beschäftigung und Soziales und den Maßnahmen zum Wiederaufbau.
Größter Themenbereich in diesem Bildungsjahr sind die „Arbeitsbedingungen“. Dort werden so unterschiedliche Aspekte wie Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, der europäische Mindestlohn oder die Systeme der sozialen Sicherheit behandelt werden.

Aktuelle Thematiken, die in Brüssel gleichermaßen auf der Tagesordnung stehen, greifen wir ebenfalls auf, so zum Beispiel die weitere Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte, den europäischen Grünen Deal und den gerechten Übergang.

Weitere Themen werden sein: Integration von Migranten:innen und Flüchtlingen und die Rolle von Arbeitnehmerorganisationen, die Situation junger Arbeitnehmer:innen auf dem Arbeitsmarkt und die Bedeutung der beruflichen Bildung, Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, die Integration von besonders benachteiligten Gruppen in den Arbeitsmarkt, der digitale Wandel am Arbeitsplatz, Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Kapazitätsaufbau und Stellenwert des sozialen Dialogs in der europäischen Gesellschaft.
Das Sonderprojekt für Arbeitnehmerorganisationen im westlichen Balkan wird fortgesetzt.

Zielgruppe unserer Fortbildungsseminare sind Multiplikator:innen aus Gewerkschaften und anderen Arbeitnehmerorganisationen, insbesondere junge Nachwuchskräfte.