EZA MAGAZINE
EZA PODCAST

Seminarprogramm

Wir bieten als Bildungsträger über 70 Seminare pro Jahr zu den verschiedensten Themen rund um Arbeitnehmerfragen an – egal ob Arbeitsmobilität, Nachhaltigkeit oder demografischer Wandel. Dabei ist uns wichtig, dass der Fokus auf ganz Europa liegt. Unsere Bildungsaktivitäten finden daher in 30 verschiedenen Ländern statt. Die Übersicht:

KGZE – Wie können wir nach Überwindung der weltweiten Corona-Pandemie in einer „neuen Balance“ eine zukunftsfähige Gesellschaft bauen? Kann verstärkter Dialog zwischen Gewerkschaften und Akteur:innen der Zivilgesellschaft helfen?
Ljubljana / SI
Erwachsenenbildung zum europäischen sozialen Dialog im digitalen Zeitalter
Arles / FR
Der europäische Grüne Deal – Risiko und/oder Chance für Arbeitnehmer:innen durch Transformationen
Arles / FR
Die europäische Twin Transition (digital und grün) und die Rolle des sozialen Dialogs bei der Sicherung von Arbeitsplätzen
Bukarest / RO
Die Fallstricke der Niedriglöhne
Amara / RO
Die Wiederaufbaupläne nach der Corona–Pandemie – neuer Schwung für die Gleichstellungspolitik?
Brixen / IT
Europa und das Lohngefälle: Die Einführung eines europäischen Mindestlohns und die Rolle der Gewerkschaften
Limassol / CY
Auswirkungen der Coronapandemie auf Beschäftigung und Soziales – Erfahrungen und Maßnahmen für den Wiederaufbau
Lissabon / PT
Herausforderungen und Chancen in den Arbeitsumfeldern des 21. Jahrhunderts in der Europäischen Union
Valencia / ES
Startseminar: Schwerpunkte des Europäischen Sozialen Dialogs
Vilnius / LT

EZA-Bildungsprogramm 2022/23

Die Coronavirus-Pandemie hat unsere Arbeit im EZA-Sekretariat in Königswinter und die Arbeit unserer 70 Mitgliedzentren in 29 europäischen Ländern immer noch fest im Griff. Noch immer können – je nach Coronalage – viele Bildungsaktivitäten nicht in gewohnter und ersehnter Form in Präsenz stattfinden. Hybride und Online-Seminare sind inzwischen fast zur Gewohnheit geworden – dank der Flexibilität unserer Mitgliedzentren, die ihre Erfahrungen weiter vertieft und neue Techniken weiter auf ihre Bedürfnisse und die der Seminarteilnehmer:innen angepasst haben.

Im Bildungsjahr 2022/2023 stehen wir erneut vor der besonderen Herausforderung, dass immer noch nicht abzusehen ist, wie lange uns das Coronavirus noch begleiten wird. Erneut hoffen wir darauf, viele Seminare als Präsenzveranstaltungen durchführen zu können, da wir dies nach wie vor in vielen Fällen für die beste Form des Austausches halten. Die Erfahrung aus dem vergangenen Bildungsjahr hat gezeigt, dass Online-Formate weiter mitgedacht und geplant werden müssen. EZA und seine Mitgliedzentren sind durch die Erfahrungen der vergangenen Jahre gewappnet.

Auch thematisch spielt das Coronavirus immer noch eine große Rolle. Sechs Projekte des vorliegenden Bildungsprogramms befassen sich mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf Beschäftigung und Soziales und den Maßnahmen zum Wiederaufbau.
Größter Themenbereich in diesem Bildungsjahr sind die „Arbeitsbedingungen“. Dort werden so unterschiedliche Aspekte wie Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, der europäische Mindestlohn oder die Systeme der sozialen Sicherheit behandelt werden.

Aktuelle Thematiken, die in Brüssel gleichermaßen auf der Tagesordnung stehen, greifen wir ebenfalls auf, so zum Beispiel die weitere Umsetzung der Europäischen Säule sozialer Rechte, den europäischen Grünen Deal und den gerechten Übergang.

Weitere Themen werden sein: Integration von Migranten:innen und Flüchtlingen und die Rolle von Arbeitnehmerorganisationen, die Situation junger Arbeitnehmer:innen auf dem Arbeitsmarkt und die Bedeutung der beruflichen Bildung, Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, die Integration von besonders benachteiligten Gruppen in den Arbeitsmarkt, der digitale Wandel am Arbeitsplatz, Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Kapazitätsaufbau und Stellenwert des sozialen Dialogs in der europäischen Gesellschaft.
Das Sonderprojekt für Arbeitnehmerorganisationen im westlichen Balkan wird fortgesetzt.

Zielgruppe unserer Fortbildungsseminare sind Multiplikator:innen aus Gewerkschaften und anderen Arbeitnehmerorganisationen, insbesondere junge Nachwuchskräfte.