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Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Welche Maßnahmen ergreift die EU?

Genova / IT

Die Gleichstellung der Geschlechter ist zwar ein Grundprinzip der EU, Frauen sind auf dem Arbeitsmarkt und in Führungspositionen allerdings immer noch unterrepräsentiert. Dieses Projekt konzentriert sich auf die Förderung einer gleichmäßigeren Verteilung von Betreuungsaufgaben zwischen Männern und Frauen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern.

Das Projekt befasst sich auch mit der EU-Richtlinie 2019/1158, die Mindeststandards für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie festlegt. Obwohl sie das Ergebnis von Kompromissen ist, stellt sie einen wichtigen Fortschritt für die Gleichstellung der Geschlechter dar.

Im Rahmen des Projektes werden die Rolle der Sozialpartner bei der Umsetzung der Richtlinie, nationale Ansätze und Hilfsmittel für die Umsetzung, erfolgreiche Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie Vorschläge für bewährte Methoden, die international ausgetauscht werden können, erörtert. Beispiele wie die Gesetzesinitiative in Italien zeigen, wie die nationale Politik die Gleichstellung und die Aufteilung von Betreuungsaufgaben fördern kann.

Ziel des Projektes ist es, den sozialen Dialog zwischen den Sozialpartnern im oben beschriebenen Bereich zu stärken, da dies für die Verbesserung der Arbeitssituation, den Schutz der Arbeitnehmerrechte und die Förderung von Wirtschaftswachstum und sozialem Zusammenhalt unerlässlich ist.

Das Projekt unterstreicht die Bedeutung von Gleichheit und Versöhnung für die Gestaltung des Gemeinwohls.


MCL / EFAL (Movimento Cristiano Lavoratori / Ente Nazionale per la Formazione e l'Addestramento dei Lavoratori)
Stefano Ceci und Maria Pangaro
Tel.: +39 - 06 - 92 09 68 36
E-Mail: stefano.ceci(at)tributarioceci.it (Stefano Ceci)
m.pangaro(at)mcl.it (Maria Pangaro)


Sprachen: en, it, es oder de

Projektnummer: 22-02-25-SE