Dieses Projekt konzentriert sich auf die Bekämpfung von Belästigungen und Diskriminierung am Arbeitsplatz im Westbalkan als Teil der Bemühungen um eine Angleichung der Arbeitsnormen an die Menschenrechts- und Beitrittsanforderungen der EU. Es zielt darauf ab, das Bewusstsein zu schärfen, die Kapazitäten der Sozialpartner zu stärken, bewährte Methoden zu fördern und sich für einen stärkeren rechtlichen und institutionellen Schutz einzusetzen. Diese Maßnahmen unterstützen die Einhaltung der EU-Beitrittskriterien und fördern gleichzeitig eine respektvolle Arbeitsplatzkultur.
Das dreitägige Seminar umfasst Diskussionen und Workshops. An den ersten beiden Tagen liegt der Schwerpunkt auf dem interaktiven Austausch zwischen Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Behörden und zuständigen Ministerien. Die Teilnehmer:innen werden bewährte Methoden, Fallstudien aus der Praxis und Herausforderungen im Zusammenhang mit Belästigungen am Arbeitsplatz austauschen. Das aktuelle Wissen und Bewusstsein der Teilnehmer:innen wird durch diagnostische Maßnahmen wie Diskussionen und Umfragen ausgewertet, um Lücken und Bereiche zu ermitteln, die weitere Aufmerksamkeit erfordern. Am dritten Tag finden praktische Workshops zur Erkennung und Bekämpfung von Belästigungen, zur Konfliktlösung und zur Entwicklung von Richtlinien statt, mit praktischen Aktionen wie Simulationen und Gruppenübungen.
Durch den Erfahrungsaustausch und die Erkenntnisse der Expert:innen erhalten die Teilnehmer:innen Hilfsmittel zur Umsetzung wirksamer Interventionen und Präventivmaßnahmen. Diese Initiative fördert ein sichereres und inklusiveres Arbeitsumfeld, stärkt den sozialen Zusammenhalt und unterstützt die Integrationsbemühungen des Westbalkans in die EU.
YHACM - UNASM - UIATUM (Union of Independent Autonomous Trade Unions of Macedonia)
Slobodan Antovski
Tel.: +389 - 75 - 25 11 24
E-Mail: slobodan.unasm(at)gmail.com
Sprachen: en, mk, sq, sr
Projektnummer: 30-06-25-SP