Dienstag 3. März 2026 (09:00-18:00)
Renaissance Hotel - Rue du Parnasse 19, 1050 Brüssel
Konferenzsprachen: EN, ES, FR, DE, IT
Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Themas Verteidigung auf der Agenda der EU wird sich die Konferenz 2026 auf ein Thema konzentrieren, das für Arbeitnehmerorganisationen und Gewerkschaften auf dem gesamten Kontinent immer wichtiger wird: „Soziale Gerechtigkeit in einem sich wiederbewaffnenden Europa”.
Die Veranstaltung zielt darauf ab, die aktuellen Verteidigungsprioritäten der EU kritisch zu untersuchen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf ihren wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen im Zusammenhang mit steigenden Militärausgaben liegt. Im Laufe des Tages werden wir vier zentrale Fragen untersuchen:
- Wie haben die jüngsten geopolitischen Veränderungen und Krisen die multilaterale Ordnung herausgefordert und die EU an ihren aktuellen Sicherheitskreuzungspunkt gebracht?
- Wie kann eine umfassende Sicherheitsstrategie soziale Gerechtigkeit, Menschenwürde, Diplomatie und Multilateralismus integrieren, um einen dauerhaften und inklusiven Frieden zu fördern?
- Wie finanzieren die Regierungen die höheren Verteidigungsausgaben, und welche Folgen hat dies für Wachstum, Sozialsysteme, Beschäftigung und Ungleichheit?
- Wie sollten sich Arbeitnehmerorganisationen und Gewerkschaften konkret positionieren, um auf die bevorstehenden Initiativen der EU im Bereich der Verteidigungspolitik im Jahr 2026 zu reagieren?
Mit Beiträgen von Forschern, Journalisten, politischen Entscheidungsträgern und Vertretern von Arbeitnehmerorganisationen wird diese Veranstaltung den Teilnehmern die notwendigen Instrumente an die Hand geben, um sich in der sich wandelnden Sicherheits- und Verteidigungslandschaft Europas zurechtzufinden.
Das Programm umfasst bereits bestätigte Beiträge von Persönlichkeiten wie Anne-Cécile Robert (Le Monde Diplomatique), Carlien van Empel (ILO) und Orry Van de Wauwer (Pax Christi Flanders), weitere Redner aus europäischen Institutionen, der Wissenschaft und Arbeitnehmerorganisationen werden derzeit noch festgelegt. Wir stehen auch in Kontakt mit dem Sekretariat des Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, bezüglich der Eröffnung der Veranstaltung.