Ziel des Projekts ist es, die sich wandelnden Arbeitsrealitäten zu analysieren und Bereiche aufzuzeigen, in denen Vertreter:innen der Arbeitnehmerinteressen tätig werden müssen. Außerdem sollen Beispiele für bewährte Verfahren ausgetauscht werden. Damit soll das Bewusstsein und die Sensibilität für mögliche Änderungen von Vorschriften geschärft werden, die zum Schutz und zur Förderung der Menschen am Arbeitsplatz erforderlich sein könnten. Für Gewerkschaften und andere Arbeitnehmerorganisationen stellt sich die Frage, wo sie positiv Einfluss nehmen können, welche Instrumente sie entwickeln oder mitentwickeln und zur Verfügung stellen können, um faire Arbeitsbedingungen für diejenigen zu gewährleisten, deren Umfeld sich aufgrund der Digitalisierung und KI verändert. Es müssen Schritte definiert werden, um sicherzustellen, dass die Interessen auf Unternehmensebene, aber auch innerhalb der Gewerkschaften und anderer Arbeitnehmerorganisationen vertreten werden.
Die demokratische Mitbestimmung, insbesondere auf Unternehmensebene, sowohl aktiv als auch passiv, muss an die sich ändernden Umstände angepasst werden. Dies ist der Schlüssel zur Schaffung moderner Arbeitsplätze, die weiterhin den Menschen in den Mittelpunkt stellen.
ÖZA (Österreichisches Zentrum für Arbeitnehmerbildung)
Michael Schediwy-Klusek
Tel.: +43 - 1 - 534 44 39 480
Mobiltel.: +43 - 664 - 614 50 54
E-Mail: michael.schediwy-klusek(at)gpa.at
Sprachen: de, en lt, sr
Projektnummer: 06-05-26-KO