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Digitalisierung und algorithmische Kontrolle der Arbeit und der Tarifverhandlungen: Ethik und bewährte Praktiken gegen Diskriminierung

Cantabria / ES

Das Projekt zielt darauf ab, die aktuelle Realität der Arbeitsbeziehungen zu analysieren, die durch den Einsatz von KI und Algorithmen gekennzeichnet sind. Unter anderem werden die Kriterien für die Arbeitsorganisation, die Leistungsmessung und die Vergütungsfestlegung untersucht. Bislang wurde dies meist nicht klar erläutert, und weder die Arbeitnehmenden noch ihre Vertreter:innen können etwas dagegen unternehmen.

Dies wirft die Frage auf, wie diese neuen Formen von Beziehungen in der aktuellen Gesetzgebung sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene berücksichtigt werden.

Zu diesem Zweck werden auch Erfolgsbeispiele analysiert, die über die Gesetzgebung hinausgehen: Regelungen in Vereinbarungen, Konventionen, Verhaltenskodizes und anderen Dokumenten, die die Anwendung dieser neuen Formen der Kontrolle zumindest auf Unternehmens- oder Branchenebene regeln.

Obwohl KI und Algorithmen nicht nur die Zukunft, sondern bereits Realität sind, beginnen Arbeitsrecht und Tarifverhandlungen erst jetzt, Grenzen zu setzen. Gewerkschaften und andere Arbeitnehmerorganisationen mussten in Fällen, Unternehmen und Branchen, in denen die schädlichen Folgen dieser neuen Ära der Personalpolitik bereits deutlich geworden sind, Bedingungen aushandeln. Daher ist es sehr wichtig, erfolgreiche Erfahrungen in verschiedenen Ländern auszutauschen, um zur Gestaltung eines künftigen europäischen Rechtsrahmens beizutragen, der die bereits aufgetretenen Schwierigkeiten beseitigt.


USO – CCFAS (Unión Sindical Obrera – Centro Confederal de Formación y Acción Social)
Laura Estévez Fernández
Tel.: +34 - 91 - 577 41 13
E-Mail: laura.estevez(at)uso.es


Sprachen: en, es, it

Projektnummer: 06-06-26-SE