Jubiläumsjahr 2015

 

30 Jahre EZA, 30 Jahre Europäischer Sozialer Dialog, 30 Jahre christlich-soziale Arbeitnehmerbildung in Europa – das ist das Motto des EZA-Jubiläumsjahrs 2015.

Gegründet wurde EZA am 29. Januar 1985 in Brüssel. Arbeitnehmerbildung auf christlich-sozialer Basis war das Anliegen der Gründer von EZA. Zu diesem Zweck schlossen sich zunächst zehn Arbeitnehmerorganisationen aus Belgien, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Italien, der Schweiz, Frankreich und Irland zusammen.

Heute hat EZA 58 Mitglieder, einen Mitgliedsanwärter, vier assoziierte Mitglieder und sieben Beobachter in Europa. Jährlich werden europaweit ca. 70 Bildungsveranstaltungen organisiert. Außerdem hat EZA in den vergangenen Jahren mehrere Forschungsprojekte durchgeführt und bietet Weiterbildungskurse für Führungskräfte von Arbeitnehmerorganisationen an.

Das Themenspektrum ist dabei vielfältig und reicht vom sozialen Dialog im Prozess der europäischen Erweiterung und Integration über die Rolle der Sozialpartner, strukturelle Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt, mehr und bessere Jobs, die Balance zwischen Flexibilität und Sicherheit bis hin zu Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Mobilität und Migration von Arbeitnehmern.

EZA veröffentlicht alljährlich ein Jahresprogramm und informiert über seine Arbeit in einem vierteljährlichen Newsletter „Öffnet internen Link im aktuellen FensterEZA-Aktuell“, die Schriftenreihe
Öffnet internen Link im aktuellen FensterBeiträge zum sozialen Dialog“ und seinen Öffnet internen Link im aktuellen FensterJahresbericht.

Ebenfalls vor 30 Jahren nahm der Europäische Soziale Dialog seinen Anfang, und zwar auf Initiative des damaligen Kommissionspräsidenten Jacques Delors als „sozialer Dialog von Val Duchesse“. Ziel war es, die vom Europäischen Gewerkschaftsbund, der Union der Industrie- und Arbeitgeberverbände Europas und dem Europäischen Zentralverband der öffentlichen Wirtschaft vertretenen Sozialpartner am Binnenmarktprozess zu beteiligen. Als Ergebnis von Sitzungen dieser Sozialpartner wurden mehrere gemeinsame Erklärungen zu Beschäftigung, allgemeiner und beruflicher Bildung und anderen sozialen Themen verabschiedet.

Auch daran möchte EZA im Jubiläumsjahr 2015 erinnern.

Aktuell

EZA-Verwaltungsratsitzung: Kooptierungen

Gabriele Stauner (Fritz Pirkl-Institut des Europäischen Zentrums für Arbeitnehmerfragen in Bayern, EZAB), Bjørn van Heusden (WOW, World Organisation of Workers) und Franjo Topić (HKD Napredak, Hrvatsko kulturno društvo Napredak) wurden bei der Verwaltungsratsitzung des Europäischen Zentrums für Arbeitnehmerfragen (EZA) am 20. Mai 2015 in Sofia, Bulgarien einstimmig in den Verwaltungsrat kooptiert.Lesen Sie mehr


Neue Ansprechpartner bei GEPO

Thomas Eschbach und Andreas Welte, Betriebsseelsorger der Diözese Speyer / Deutschland, sind zur Zeit die  Ansprechpartner des EZA-Mitgliedzentrums GEPO (Groupe Européen de Pastorale Ouvrière). Bei ihrem Besuch im Sekretariat des Europäischen Zentrums für Arbeitnehmerfragen (EZA) in Königswinter im Mai 2015 wurden die jeweiligen Aktivitäten beider Organisationen ebenso erörtert wie Ideen für...Lesen Sie mehr


EZA-Delegation bei EU-Kommissarin Marianne Thyssen

Die neue Bedeutung, die die Europäische Kommission dem sozialen Dialog beimisst, und der Austausch über Erfahrungen des Europäischen Zentrums für Arbeitnehmerfragen (EZA) im europäischen sozialen Dialog standen auf der Tagesordnung eines Treffens am 12. Mai 2015 in Brüssel zwischen der verantwortlichen EU-Kommissarin Marianne Thyssen, Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikationen und...Lesen Sie mehr


Im Fokus: Sigrid Schraml, Generalsekretärin von EZA seit 1. Mai 2015

EZA-Initiative zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa durch berufliche Bildung

EZA Beiträge zum Sozialen Dialog