Perspektiven des Sozialen Dialogs in SEE-Ländern

Am 14. Februar 2013 fand in Belgrad, Serbien, ein Seminar zum Thema "Perspektiven des Sozialen Dialogs in SEE-Ländern" statt, welches durch die EUROFEDOP (Europese Federatie van het Overheidspersoneel), und mit Unterstützung von EZA und der Europäischen Union organisiert wurde.
Das Seminar war Teil eines Sonderprojekts von EZA für Arbeitnehmerorganisationen in den Ländern des westlichen Balkans: " Sozialen Dialog stärken – Europäische Integration gestalten".
Das Seminar findet zu einem Zeitpunkt sehr wichtiger Entscheidungen statt, bei denen es um die Aufnahme von Verhandlungen über den zukünftigen Status von Serbien in der EU geht.
Gleichzeitig sollte es wichtige Hilfen für den vielseitigen europäischen Sozialdialog, soziale Beziehungen und soziale Gerechtigkeit schaffen.
Wir hoffen, dass die Krise des sozialen Dialogs in Serbien, sowohl auf nationaler und lokaler Ebene, nur eine vorübergehende ist.
Auf nationaler Ebene sind wir spät dran, was die Prüfung und Erstellung von systematischen Gesetzen hinsichtlich der Regulierung der materiellen Lage und dem Schutz des Arbeitsrechts betrifft. Die Sozialpartner müssen durch sozialen Dialog in die Entscheidungsfindung und Durchsetzung der oben genannten Gesetze eingebunden werden, denn diese sind wichtig für die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft.
Die Durchsetzung von Änderungen in der Gewerkschaft ist der erste Schritt zur Bereitstellung eines Schutzes für die Mitglieder und um gleichzeitig bei den sozialen Beziehungen zu EUROFEDOP Mitgliedern Schritt halten zu können. Unsere Aktivitäten werden uns dabei helfen, das lebenslange Lernen als Gewerkschaftsführer fortzusetzen. Gewerkschaftsvertreter müssen über das notwendige Wissen und Verhandlungsgeschick für den sozialen Dialog verfügen. Wir werden alle Publikationen und EU-Studien verfolgen, die Durchführung von Projekten organisieren und den ständigen Kontakt mit ihren Institutionen aufrecht halten.
Unser Ziel ist eine enge Zusammenarbeit für den Austausch von Erfahrungen und für die Schaffung und Förderung von sozialen Beziehungen mit anderen SEE-Ländern,.
Bessere Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen, gewerkschaftlicher Schutz und menschenwürdige Arbeit können Streiks, Proteste und Konflikte vermeiden.
Wenn es um die wirtschaftliche Entwicklung und die Fortschritte auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft geht ist es der soziale Dialog, der für die Zukunft Serbiens steht.