Mobilität und Migration: Koordinierung sozialer Sicherungssysteme - ein Instrument zur Stabilisierung von Leben und Arbeit in Europa

Das Europäische Zentrum für Arbeitnehmerfragen (EZA) führte im Bildungsjahr 2014 eine Projektkoordinierung zum Thema „Mobilität und Migration: Koordinierung sozialer Sicherungssysteme - ein Instrument zur Stabilisierung von Leben und Arbeit in Europa“ durch. Die insgesamt fünf Bildungsveranstaltungen in Ungarn, Belgien, Italien, Spanien und Slowenien bauten auf den Ergebnissen früherer Seminare zu der Thematik auf.

Im Zentrum der Projektkoordinierung stand dabei die für Arbeitnehmer wichtige Klärung folgender Fragen, die eine Voraussetzung für eine gut gelingende Mobilität und Migration sind: Werden die im Herkunftsland erworbenen beruflichen Qualifikationen im Zielland anerkannt? Wie kann der Kontakt zwischen Arbeitgebern im Zielland und Arbeitnehmern im Herkunftsland verbessert werden? Was geschieht mit der sozialen Absicherung (v.a. Kranken- und Rentenversicherung), wenn zwischenzeitlich oder für immer eine Arbeit in einem anderen Land aufgenommen wird? Wie können Arbeitnehmer, die in einem anderen Land arbeiten, informiert werden, wenn sich neue Arbeitsmöglichkeiten in ihrer Heimat ergeben? Wie kann die Kooperation von Arbeitnehmerorganisationen in den Herkunfts- und Zielländern verbessert werden?

Mit den Ergebnissen und Handlungsempfehlungen, die in den Seminaren erarbeitet wurden und in dieser Broschüre zusammengefasst sind, möchte EZA die inhaltliche Diskussion in zukünftigen Seminaren zu der Thematik bereichern und einen Beitrag zur europäischen Debatte über Mobilität und Migration aus der Perspektive von Arbeitnehmerorganisationen, die mit der Thematik sowohl in ihrer Bildungsarbeit, als auch in ihrer täglichen Arbeit an der Basis befasst sind, leisten.

Die Broschüre ist auf Initiates file downloadEnglisch erschienen, Autor ist György Lajtai.

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