Migration und Arbeitsmärkte in ausgewählten Regionen der EU

Die Migration von Arbeitnehmern an den Außengrenzen der EU und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsmärkte ist ein Thema, das seit einigen Jahren in vielen Seminaren des EZA-Bildungsprogramms diskutiert wurde. Dabei standen immer wieder drei Regionen im Fokus: das Baltikum, die Schwarzmeerregion und der Mittelmeerraum.

EZA beauftragte daher Experten aus Estland, Polen, Rumänien, Italien, Spanien, Malta und Luxemburg, einen Fachartikel über ihr Land zu schreiben. Die berufliche Integration der Zuwanderer im Zielland und die Entwicklungszusammenarbeit mit den Herkunftsländern wurden bei Vortrag und Diskussion der Studien im Rahmen eines Seminars in Catania im November 2007 als zentrale Herausforderungen für die Migrationspolitik in Europa definiert.

Die Fachberichte aus den Ländern erschienen – zusammen mit einer wissenschaftlichen Evaluierung – als Sammelband in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch (2008 beim Shaker-Verlag veröffentlicht). Die wissenschaftliche Evaluierung, die neben einer Zusammenfassung der wichtigsten Forschungsergebnisse auch Empfehlungen für Gewerkschaften und Arbeitnehmerorganisationen enthält, ist in dieser Broschüre enthalten.

EZA möchte mit beiden Publikationen die inhaltliche Diskussion in den Seminaren bereichern und einen Beitrag zur europäischen Migrationsdebatte aus der Perspektive von Arbeitnehmerorganisationen, die mit der Thematik sowohl in ihrer Bildungsarbeit, als auch in ihrer täglichen Arbeit an der Basis befasst sind, leisten.

Die Broschüre ist auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch und Rumänisch erhältlich und kann bei EZA angefordert werden.

 

Der neue EZA-Präsident: Luc Van den Brande

EZA-Startseminar 2018

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