Jugendarbeitlosigkeit

Jugendarbeitslosigkeit ist seit Jahren eines der drängendsten Probleme des europäischen Arbeitsmarktes. Im Herbst 2011 war die Arbeitslosenquote für junge Menschen (im Alter zwischen 15 und 24 Jahren) mehr als doppelt so hoch wie für den Gesamtarbeitsmarkt. Eine wachsende Zahl junger Menschen geht keiner Erwerbstätigkeit nach, besucht keine Schule und befindet sich nicht in beruflicher Aus- oder Fortbildung.

In der Strategie Europa 2020 legt die Europäische Kommission einen ihrer Schwerpunkte auf die Verbesserung von schulischer und beruflicher Ausbildung: erklärte Ziele sind ein Rückgang der Schulabbrecherquote und eine Steigerung des Anteils von Hochschulabsolventen an der (jüngeren) Bevölkerung auf mindestens 40 % bis zum Jahr 2020. Die Leitinitiative “Jugend in Bewegung” soll zur effizienteren Gestaltung von schulischen und beruflichen Ausbildungssystemen in Europa beitragen und jungen Menschen den Eintritt auf den Arbeitsmarkt erleichtern.

Seit mehreren Jahren bereits steht das Bildungs- und Ausbildungsprogramm “Der Europäische Soziale Dialog” des Europäischen Zentrums für Arbeitnehmerfragen (EZA) in der vordersten Front des Kampfes gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Bei der Gründung der Plattform für junge Arbeitnehmer in Europa (2006) und der Ausrichtung von drei europäischen Konferenzen zu einschlägigen Themen hat sich EZA zum Ziel gesetzt, die aktive Beteiligung junger Arbeitnehmer in drei gesellschaftlichen Bereichen besonders zu fördern: in der Ausbildung, auf dem Arbeitsmarkt und bei der Tätigkeit von Arbeitnehmerorganisationen.

Im Jahr 2011 koordinierte EZA mehrere Projekte zum Thema Jugendarbeitslosigkeit, die in eine paneuropäischen Konferenz junger Arbeitnehmer – ausgerichtet  vom Europejski Dom Spotkan / Fundacja Nowy Staw (FNS) – sowie ein Seminar des Katholisch-Sozialen Instituts (KSI) in Bad Honnef mündeten. Die Ergebnisse beider Veranstaltungen sowie deren einschlägige Handlungsempfehlungen werden in der vorliegenden Broschüre zusammengefasst.

Die Broschüre ist auf Englisch und Polnisch erschienen und kann bei EZA angefordert werden.

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Der neue EZA-Präsident: Luc Van den Brande

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