Effektive berufliche Bildung als wichtige Aufgabe für Arbeitnehmerorganisationen

 

Die dramatischen Daten zur Jugendarbeitslosigkeit der vergangenen Jahre haben in zahlreichen europäischen Ländern lebhafte Debatten über den Stellenwert beruflicher Bildung für den Eintritt junger Menschen in den Arbeitsmarkt bewirkt.

Es wird immer deutlicher, dass wirksame Berufsbildungssysteme einen wichtigen Beitrag zu einem gelingenden Einstieg in den Arbeitsmarkt leisten können.

Entscheidend sind dabei viele Faktoren: ein gutes, ausgewogenes Verhältnis zwischen theoretischer und praktischer Kenntnisvermittlung zählt ebenso dazu wie die Orientierung an den Bedürfnissen in der Arbeitswelt und die Möglichkeit, Berufsprofile zeitnah an neue Gegebenheiten anzupassen. Aber auch die entsprechende Weiterqualifizierung der Lehrkräfte ist von großer Bedeutung.

Eines ist aber ganz sicher: Ein zukunftsorientiertes Berufsbildungssystem zu schaffen, ist nicht nur eine Aufgabe der Regierungen, sondern dies kann nur gelingen, wenn die Sozialpartner maßgeblich eingebunden sind. Es ist deshalb auch nur konsequent, dass sich acht Projekte des Europäischen Zentrums für Arbeitnehmerfragen (EZA) im Bildungsjahr 2015 mit der Frage effektiver beruflicher Bildung als Aufgabe für Arbeitnehmerorganisationen auseinandersetzten. Sie sind ein Spiegelbild der Debatten, die derzeit zum Thema berufliche Bildung in ganz Europa geführt werden. Die Diskussionen sind bei weitem nicht abgeschlossen, denn entsprechende Veränderungen benötigen Zeit. Es ist nicht einfach, neue Ideen so in oftmals bereits sehr lange bestehende Bildungssysteme einzupassen, dass nachhaltige positive Wirkungen entstehen.

Mit der vorliegenden Publikation möchte EZA neue Ideen und Praxiserfahrungen aus Arbeitnehmersicht für die Weiterentwicklung beruflicher Bildung in Europa verfügbar machen.

Die Broschüre ist auf Deutsch, Englisch und Polnisch erschienen, Autor ist Helmut F. Skala.

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EZA-Bildungsprogramm 2019

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Deutscher Betriebsrätetag 2019 in Bonn