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Eine integrative Arbeitsmarktpolitik: Der Einfluss sich wandelnder Arbeitsbedingungen, praktische Ausbildungschancen und das Leben von Menschen mit Behinderung

Vom 26. bis 28. Oktober fand in Lille, Frankreich, eine Arbeitsgruppe über „Eine integrative Arbeitsmarktpolitik: Der Einfluss sich wandelnder Arbeitsbedingungen, praktische Ausbildungschancen und das Leben von Menschen mit Behinderung“ statt, organisiert von EPSIN (Europäische Plattform für soziale Integration), mit Unterstützung von EZA und der Europäischen Union.

Das Seminar war ein weiterer Schritt zum selben Thema in vergangenen Seminaren. Es ist ein Wachstum hin zu einem notwendigen europäischen Netzwerk von Organisationen und Institutionen.

Das Seminar ging von einer sozialpolitischen Analyse der europäischen Beschäftigung und der Situation von Menschen mit einer Einschränkung aus (Menschen mit einer Einschränkung: körperliche oder psychische Behinderung, sozial Behinderte, Migranten und Flüchtlinge, Roma, Jugendliche ohne Qualifikationen oder Ausbildung, ...)

Besondere Aufmerksamkeit wurde neuen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt gewidmet, nämlich der Share Economy und der Kreislaufwirtschaft.

Anhand konkreter Beispiele aus der Slowakei, Ungarn, Litauen, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien wurden positiven Ergebnisse erreicht und Schwierigkeiten bei ihrer Realisierung gemeistert.  

Das Hauptthema der Einführungen war die Ungleichheit der Möglichkeiten zur vollständigen Teilnahme am Arbeitsmarkt. Es fehlte oft eine gute politische Strategie für die beabsichtigte Zielgruppe.

Seltsam war die Beobachtung, dass durch kreative Art und Weise die Schaffung von Arbeitsplätzen möglich wäre.

Daher wurden diese Entscheidungen besprochen und genehmigt:

  1. Die Politiker und politischen Entscheidungsträger müssen von den Möglichkeiten einer vollwertigen Beschäftigung von Menschen mit einer Einschränkung überzeugt werden.
  2. Ergebnisse können nur durch Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, Regierungen, NGOs, Zivilgesellschaft, Arbeitgeberorganisationen und Arbeitnehmerorganisationen.
  3. Europa kann durch verschiedene Sozialprogramme unterstützen, um durch Projektarbeit eine vollwertige Beschäftigung zu erzielen.
  4. Die Realisierung eines Buches oder einer digitalen Plattform mit guten Beispielen kann die neuen und bestehenden Initiativen unterstützen.
  5. Eine Plattform aus Initiativen mit denselben sozialen Zielen und für Menschen mit einer Behinderung kann sowohl in Bezug auf Effizienz und Effektivität positive Ergebnisse erzielen. EPSIN möchte in Zukunft daran arbeiten.

 



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