Kleine und mittlere Unternehmen in der Europäischen Union

Auch wenn das Augenmerk der Öffentlichkeit zumeist auf den Sozialen Dialog in den großen Unternehmen gerichtet ist, ist doch die überwiegende Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Europa in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beschäftigt.

Welche Möglichkeiten bieten sich den Beschäftigten in den KMU, an wichtigen Entscheidungen in der Unternehmenspolitik teilzunehmen? Wie kann die Mitbestimmung mit den besonderen Strukturen kleiner und Kleinstunternehmen vereinbart werden? Und wie gestaltet sich der Dialog zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in den einzelnen Ländern und Branchen? Diese Fragen charakterisieren die Herausforderung, vor denen Gewerkschaften und Arbeitnehmerorganisationen in Bezug auf die KMU in Europa stehen, und dies umso mehr, als dass weiterhin der Satz gilt: Je kleiner ein Unternehmen, desto unwahrscheinlicher ist es, gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter und ein in der Praxis funktionierendes Betriebsratssystem vorzufinden.

Im Rahmen seiner Forschungsarbeit im Jahr 2008 untersuchte EZA daher anhand ausgewählter Länder (Belgien, Dänemark, Italien, Slowenien und der Slowakei) und ausgewählter Branchen (Textil- und Bekleidungsindustrie, Einzelhandel und Bauwirtschaft) die Situation des Sozialen Dialogs und die Möglichkeiten seiner Stärkung in den KMUs in Europa. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen bedanken, die uns durch das Ausfüllen eines von uns erstellten Fragebogens eine Bestandsaufnahme des Sozialen Dialogs in den KMU in den genannten Ländern und Sektoren ermöglichten.

Die Broschüre ist auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch und Ungarisch erhältlich und kann bei EZA angefordert werden.

EZA-Bildungsprogramm 2019

Der neue EZA-Präsident: Luc Van den Brande

Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze: Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben“