Integration und Inklusion auf dem Arbeitsmarkt der Europäischen Union

Sieht man auf die Initiativen und Bestrebungen in Bezug auf Integration und Inklusion auf dem Arbeitsmarkt in Europa, so ist dieses Thema verbunden mit Zielgruppen, die Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz zu finden und zu behalten.

Der Begriff „Inklusion“ steht dabei für Anstrengungen zur Schaffung von Beschäftigung für Menschen mit Behinderungen.

„Integration“ weist auf alle anderen Gruppen von Arbeitnehmer/innen hin, denen der Arbeitsmarkt ganz oder teilweise verschlossen ist.

Dass dieses Anliegen von den Partnern im Netzwerk des Europäischen Zentrums für Arbeitnehmerfragen (EZA) als wichtig erachtet wird, zeigt die Tatsache, dass im Bildungsjahr 2015 allein zu diesem Thema zehn Projekte durchgeführt wurden.

Ein Kernwert unserer Arbeit ist es, den Menschen in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen. Dies gilt in besonderem Maße, wenn es um Integration und Inklusion auf dem Arbeitsmarkt geht. EZA hat daher den vorliegenden Forschungsbericht in Auftrag gegeben, um herauszuarbeiten, wer eigentlich diejenigen sind, die das Risiko tragen, von den Arbeitsmärkten in Europa ausgegrenzt zu werden.

Die Studie zeigt, dass ein Umdenken erforderlich ist. Denn es sind neben gering qualifizierten und behinderten Arbeitnehmern/innen weitere Gruppen hinzugekommen, die leicht vergessen werden: es sind zunehmend ältere Arbeitnehmer/innen ebenso wie Jugendliche, chronisch Kranke ebenso wie Migranten/innen, die Gefahr laufen, Berufs- und Lebenschancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu verlieren.

Die Broschüre ist auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Niederländisch erschienen, Autoren sind Miet Lamberts und Jan Van Peteghem, HIVA – Onderzoeksinstituut voor Arbeid en Samenleving.

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EZA-Bildungsprogramm 2019

Der neue EZA-Präsident: Luc Van den Brande

Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze: Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben“