Plattform für Bildung (PED)

Was sind die Ziele der Plattform?

Das Grundziel der Plattform war und ist die Unterstützung der regulären Debatte zur Rolle der Bildung in der Gesellschaft, mit besonderer Berücksichtigung des Stellenwerts des interkulturellen und interreligiösen Dialogs über die Werte in der Bildung, sowie der Verknüpfungen zwischen der Bildung und der Beschäftigung.

Die Bildungsplattform ist eine Struktur, die im Rahmen von EZA tätig ist. EZA trägt die politische Verantwortung für die Plattform.

Wer macht bei der Plattform mit?

Im Januar 2008 haben in Brüssel NKOS (Nezávislé krestanské odbory Slovenska, Slowakei), CSDR (Confederaţia Sindicatelor Democratice din România) und Cartel Alfa (Rumänien), LDF (VsI Lithuanian Labor Federation, Litauen), GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienst, Österreich), CNV (Christelijk Nationaal Vakverbond, Niederlande), USO (Unión Sindical Obrera, Spanien) und anfangs belgische Gewerkschaften den Willen zum Beitritt zur einer Plattform bekundet, die als so genannte „offene Lehrerplattform“ ihre Arbeit im Rahmen von EZA aufnahm. Experten wie Gaston de la Haye und Evert de Jong übernahmen damals die Koordination.

Inzwischen sind zum Kreis der Gründungsmitglieder neue Mitglieder hinzugekommen, die die Arbeit der Plattform inhaltlich unterstützen: KK NSZZ "Solidarność" (Komisja Krajowa NSZZ "Solidarność", Polen), PODKREPA (Confederation of Labour PODKREPA, Bulgarien) und MOSZ (Munkástanácsok Országos Szövetsége, Ungarn). Die Plattform wurde umbenannt in „Plattform für Bildung“.

Zielgruppe der Plattform sind Lehrergewerkschaften und ihre Vertreter.

Wie arbeitet die Plattform?

Die Plattform trifft sich zweimal im Jahr in Polen.

Mit welchen Themen befasst sich die Plattform?

Die Themen sind vielfältig, beispielsweise die Beschäftigungssituation im Bildungssektor, die Harmonisierung des familiären und des Berufslebens, die Erfahrungen bezüglich der Werte in der pädagogischen Arbeit, die Gewichtung in der Lehrerarbeit bezüglich der sich verändernden Arbeitswelt und der neuen Technologien, die Sicherheit der Bildungsarbeit, die Folgen der Krise im Bildungssektor, die demografische Entwicklung. Außerdem versucht sie, neue Konzepte der Bildung sowie der verschiedenen gesellschaftlichen, sozialen und pädagogischen Herausforderungen in Europa zu entwickeln.

Die von ihr angesprochenen Themen sind ein Spiegelbild der Probleme, die die Bildung im gesamten Europa zu bewältigen hat. Der Querschnitt der Themen, die Gegenstand der Arbeit der Plattform sind, hat dazu beigetragen, dass ein großes Interesse an ihrer Arbeit besteht. Die Anzahl der Teilnehmer der Treffen wächst wie auch ihre sachlichen Diskussionen.

Kontaktperson:

Józef Mozolewski, Vize-Präsident von EZA

E-Mail: zr.podlaskiego@solidarnosc.org.pl oder zagr@solidarnosc.org.pl

 

EZA-Bildungsprogramm 2019

Der neue EZA-Präsident: Luc Van den Brande

Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze: Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben“