60 Jahre Koordination der Sozialen Sicherheit - Aus der Sicht des Arbeitnehmers

Seit sechs Jahrzehnten ist die Koordinierung der Sozialen Sicherheit Bestandteil der Politik der Europäischen Union. Garantiert werden soll damit, dass europäische Arbeitnehmer/innen ihre Absicherung nicht verlieren, wenn sie biespielsweise nicht in ihrem eigentlichen Heimatland arbeiten. Das "HIVA Research Institute for Work and Society" der KU Leuven hat dazu nun eine großangelegte Publikation veröffentlicht.

EZA-Präsident Luc Van den Brande bei der Konferenz im Mai 2019.

Die ersten Verträge dazu sind bereits 1959 ausgehandelt worden. Der Thematischer Ausgangspunkt ist die im Mai 2019 stattgefundene Konferenz, die den historischen Kontext, die aktuelle soziale und politische Situation sowie die künftigen Herausforderungen erörterte.

Nicht zu letzt die vergangene EU-Kommission unter Jean Claude Juncker rückte ihre Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf Europas Soziale Dimension. Diese jüngste Weichenstellung schlägt einen Bogen zu einer der Grundideen der EU. Seit 1958 regeln diverse Verträge die Rahmenbedingungen, die die soziale Dimension der EU weltweit einmalig machen. Mit einem Blick in die Vergangenheit lassen sich Schlussfolgerungen auf die Gegenwart ziehen und Ausblicke in die Zukunft ermöglichen.

Die Publikation wurde als Sammelband im Belgian Journal of Social Security veröffentlicht. Sie finden Sie hier kostenfrei in Englischer Sprache:

60 Years of Social Security Coordination - From a Workers' Perspective

EZA-Bildungsprogramm 2020

Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze: Gefährliche Substanzen erkennen und handhaben“