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Nachgefragt: Piergiorgio Sciacqua, Co-Präsident von EZA

-Was war dein erster Gedanke nach der Wiederwahl?

Mein erster Gedanke, nachdem ich als Co-Präsident wiedergewählt worden bin, war natürlich Dankbarkeit für den Zuspruch mir gegenüber, den ich nicht für selbstverständlich erachte, gerade deswegen nicht, da ich mir dessen bewusst bin, dass damit weiterhin viel Arbeit für die nächsten vier Jahre verbunden ist.

Außerdem denke ich, dass man das Engagement steigern sollte, um das EZA-Netzwerk und die Arbeit der verschiedenen Plattformen zu stärken.

-Was motiviert dich, weiterhin als Co-Präsident für EZA aktiv zu sein?

Der Co-Vorsitz mit Bartho sowie die Arbeit mit Norbert und Roswitha war durch starkes Engagement geprägt, und ich denke, dass diese Zusammenarbeit fruchtbar gediehen ist; ich war selbst am Wachstum von EZA in diesen vier Jahren beteiligt und so denke ich, dass ich diese Funktion auch zukünftig mit hohem Verantwortungsbewusstsein ausüben werde zur Stärkung unseres gesamten Netzwerkes.

-Was sind deine Ziele mit und für EZA in den nächsten vier Jahren?

Als eines der Hauptziele sehe ich es an, dass EZA zu der europäischen Integration der westlichen Balkanstaaten beitragen und in diesen Ländern, in denen immer noch die Folgen des kommunistischen Irrsinns zu erleben sind, den sozialen Dialog anregen könnte: denn es ist ganz und gar nicht einfach, dort von freier Mitbestimmung, Gewerkschaften und Kooperation zu reden!

Ich denke, dass dies das Hauptaugenmerk der Anstrengungen sein sollte, die wir begonnen haben, die wir aber allesamt verstärkt in Zukunft weiterhin unternehmen müssen.

Ein weiteres Ziel, das für mich einen primären Stellenwert einnimmt, ist der Abbau des Misstrauens, welches zwischen unseren Mitgliedzentren in Mittel- und Nordeuropa sowie unseren Mitgliedzentren im Mittelmeerraum gehegt wird: es ist notwendig zu lernen, wie man noch mehr miteinander kooperiert und vor allem muss man sich besser untereinander kennenlernen.

Letztendlich werden wir alle bemerken, dass wir uns alle ein- und derselben Herausforderung stellen: ein immer geeinteres, stärkeres und sozialeres Europa.

Gemeinsam dürfen wir nicht die Werte aus dem Blick verlieren, die uns europäischen Völkern gemein sind.

-Was zeichnet den Präsidenten Bartho Pronk in drei Stichworten aus?

Auf persönlicher Ebene zeichnet sich Bartho für mich durch eine große Zuverlässigkeit aus und ich hege ihm gegenüber viel Sympathie; auf politischer Ebene zeichnet er sich durch große Erfahrung und eine pragmatische Weitsicht aus.

 



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